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Rigiwanderung

Endlich war es soweit: Am Donnerstag, 18. Juni 2015, reiste das Schulhaus Littau Dorf mitsamt den dazugehörigen Kindergärten auf die Rigi. Nach langer Vorbereitung und einem Termin, der buchstäblich ins Wasser gefallen war, trafen sich die ersten wagemutigen Schülerinnen und Schüler am Bahnhof Littau oder an der Bushaltestelle Gasshof. Die Augen waren noch klein, die Begeisterung jedoch riesengross.

Erstes Ziel: Luzern Bahnhof. Danach ging es auf verschiedenen Pfaden in Richtung Rigi - eine richtige kleine Sternwanderung:

-         Die Kindergartenkinder hatten es am gemütlichsten. Sie durften in Luzern das Schiff in Richtung Weggis besteigen. In Weggis angekommen, nahmen sie einen viertelstündigen Fussmarsch in Angriff, der sie zur Luftseilbahn führte. Durchzählen - Einsteigen - Los geht’s! Die Freudenschreie waren laut, die Luftseilbahn strapaziert und die Fahrt war kurz. Im Rigi Kaltbad genossen die Kindergärtner den schönen, grossen Spielplatz.

-         Bei der ersten und zweiten Klasse musste viel umgestiegen werden. In Luzern stiegen sie in den Zug nach Küssnacht ein und beglückten die nichtsahnenden Passagiere mit ihrem sonnigen Auftreten. In Küssnacht wurde es dann wieder stiller im Zug, da die Kinder in reservierte Busse umsteigen durften. Diese brachten sie nach Weggis, von wo sie ebenfalls mit der Seilbahn nach Kaltbad fuhren. Oben angekommen gab es noch einen kleinen Spaziergang Richtung Chänzeli. Dort wurden die Kinder mit einer grossartigen Aussicht über das Luzerner Seebecken und den Jura belohnt. Schliesslich folgte noch ein kurzer Rückweg zum Spielplatz.

-         Die Zweit- und Drittklässler nahmen den Zug nach Arth-Goldau. Es waren zwei Wagen reserviert und es gab auch noch andere Klassen auf Schulreise. Nach 40 Minuten - einige Kinder hatten bereits die Hälfte ihres Picknicks gegessen - erreichte der Zug Arth-Goldau. Ein fünfminütiger Marsch brachte die Klassen zur Station der Rigibahnen. Zur Überraschung aller durften die Schulkinder in zwei nostalgischen Wagen bis Rigi Klösterli fahren. Dann ging endlich der Fussmarsch los. Zuerst kam ein viertelstündiger steiler Anstieg, der die Kraft und Ausdauer einiger Kinder schon auf die Probe stellte. Nach dieser Anstrengung durfte etwas getrunken werden. Die Kinder (und vor allem die Lehrpersonen) freuten sich über das tolle Panorama: Bürgenstock, Pilatus und Titlis konnten noch benannt werden, der Niederbauen, das Buochser- und das Stanserhorn waren eher unbekannt. Schliesslich gingen wir noch einmal los und erreichten auch schon bald den Spielplatz.

-         Die fünften und sechsten Klassen starteten bereits eine Stunde früher. Auch sie fuhren bis Arth-Goldau, blieben in der Rigibahn allerdings bis zum Schluss sitzen. Auf der Kulm angekommen, durften die Schülerinnen und Schüler endlich etwas wandern - wenn auch nur fünf Minuten bis zum Sendemast. Auch sie wurden mit einem herrlichen Rundumpanorama belohnt. Nach ein paar aufklärerischen Worten zu den Gesteinsformationen auf der Rigi (Nagelfluh) marschierten die Kinder gemeinsam los. Vorbei an der Staffel und dem First führte auch ihr Weg zum Spielplatz Kaltbad.

Hier genossen alle gemeinsam ihr Mittagessen. Irgendwann fing es an zu tropfen. Alle Klassen besammelten sich und sangen zusammen lautstark ein „Zigizagi“ und ein „O ELELE“, wobei sich der Vorsänger fast heiser geschrien hat.

Schliesslich musste auch die tolle Zeit auf dem Spielplatz enden. Nach einer kurzen Aufräumaktion sind alle mit der Zahnradbahn nach Vitznau gefahren. In Vitznau stiegen wir um auf das Motorschiff Gotthard, welches uns ruhig und sicher nach Luzern brachte. Das letzte Mal umsteigen an diesem Tag brachte uns per Zug nach Littau, wo wir den fantastischen Tag abschlossen und die Kinder nach Hause entliessen.

 

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